1973 geboren in Bonn 1993–95 Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und klassischen Archäologie in Bonn 1995–02/03 Studium der bildenden Kunst und Philosophie in Mainz und Berlin 2002 Absolventin und Zulassung zum Meisterschülerstudium 2003 Staatsexamen in Philosophie und bildender Kunst 2004 Ernennung zur Meisterschülerin (UdK Berlin)
In ihren Bildern, Graphiken und Zeichnungen konzentriert sich Myrtia Wefelmeier auf die Darstellung von Figuren, die vereinzelt oder als Paare dem Betrachter zugewandt sind, so wie auf alten Fotos aus Familienalben. Das scheinbar vertraute der Erinnerungsbilder wird durch die Künstlichkeit der Umgebung gebrochen, in welche die Figuren eingebettet sind. Architektur und Landschaft wirken wie Bühnenrequisiten. Es entsteht ein Kontrast zwischen den leblosen Architektur- und Landschaftskulissen und den lebendigen Figuren, die eher bestimmte Stimmungen als Erinnerungen suggerieren. Sie sucht etwas Zeitloses, das hinter der Lebendigkeit des Augenblicks steht, den Moment, in dem Stille herrscht, wie eine konservierte Erinnerung.
In Bad Ems möchte sie sich mit dem Verhältnis von Landschaft und Architektur unter dem Aspekt der neu diskutierten Frage nach der Sonderstellung des Menschen in der Natur und der damit verbundenen Sehnsüchte nach Natur und Ursprung beschäftigen. Sie versucht dabei ein bestimmtes Empfinden herauszuarbeiten.Malerei, Künstlerin,Berlin, Aquarell,Siebdruck
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